Schlafen und Ruhen

Schlaf hat eine große Bedeutung für das Gedächtnis, die Konzentrationsfähigkeit, für endokrinologische und metabolische Funktionen des Körpers und das Immunsystem. Eine kurze Schlafdauer ist mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung einer Adipositas assoziiert. Bereits eine Verkürzung der Schlafdauer um 54 Minuten im Grundschulalter kann deutliche Verhaltensauffälligkeiten bedingen, während eine Verlängerung der Schlafdauer um 27 Minuten zu signifikant weniger Verhaltensauffälligkeiten führt (Gruber et al. 2012).

Kinder im 3. Lebensjahr, die keinen Mittagsschlaf haltendurften, zeigten deutlich vermehrte negative und weniger positive Emotionen (Berger et al. 2012). Vorteile des Mittagsschlafs.Wird die individuell erforderliche Schlafdauer mit dem Nachtschlaf nicht erreicht, z.B. durch Schlafstörungen, spätes Hinlegen oder frühes Wecken, kann durch einen Mittagsschlaf die Gesamtschlafdauer (Schlaf am Tag und in der Nacht) erreicht werden. Ein Mittagsschlaf wirkt sich positiv auf das deklarative Gedächtnis (Faktenwissen) aus. Es profitieren insbesondere die Kinder, die regelmäßig mittags schlafen. Der zusätzliche Schlaf hilft ihnen, das am Vormittag Gelernte imGedächtnis zu speichern und später wieder abzurufen. Ohne Mittagsschlaf erinnern sie sich schlechter an zuvor Gelerntes. (Kurdziel etal. 2013).

Nach mehreren aktiven Stunden an frischer Luft, legen wir Wert darauf, dass jedes Kind in der Mittagszeit eine Ruhepause einlegt.
Für jedes Kind ist ein Bett mit persönlicher Ausstattung (Matratze, Kopfkissen und Zudecke) vorhanden.

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